Stadtführung in Soest – Wall und Gräfte

Sommerliche Stadtführung in Soest

Jakob-Nötten-Wall in Soest-Stadtführung in Soest

Heute geht es hier um Stadtführung in Soest – am Wall und Gräfte.


Man schrieb das Jahr 1180 und in Soest hatte der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg größten Einfluss, er ist der Herr über die Stadt Soest als Herzog von Westfalen. Der Rat dieser selbstbewussten, aber noch kleinen, Stadt herrscht über ein Areal das etwa vom Kützelbach im Osten bis zum Petrikirchturm im Westen und von der Thomästrasse im Süden bis zum Kungelmarkt als nördliche Grenze reichte.

Das war für den Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg einfach zu klein.
Wir schreiben das Jahr 1180, und in der Auseinandersetzung des Kaisers Friedrich Barbarossa (Rotbart) mit dem Sachsenherzog Heinrich d. Löwen hatte der Rotbart gewonnen und Heinrich wurde ins Exil nach England geschickt. Seine Ländereien wurden aufgeteilt. Heinrichs Niederlage brachte anderen Herrschern damit deutliche Vorteile, und so kam es, daß der Kölner Erzbischof den  Wunsch, sein Herrschaftsgebiet nach Osten auszuweiten, erfüllen konnte.

Glaubt man historischen Abhandlungen gab es zu der Zeit ziemlich wenig Sicherheit für einzelne Personen. Aber auch wenig Sicherheit für nicht optimal gesicherte Städte.

Philipp wollte das Optimale. Und wie wir heute noch sehen können, hat er das auch so umsetzen können. Die von ihm befohlene, und von ihm bezahlte Wallmauer und Gräfte (Der Wassergraben vor dem Wall) hielt allen Angreifern stand. Sie widerstand auch ein paar hundert Jahre später einem Angriff seiner Nachfolgers. Der hat sich in der Soester Fehde so verspekuliert, das er den Angriff abbrechen musste. Und das mit seinem Heer, das so gerne Soest geplündert hätte.

Heute habe ich einige Bilder von Wall und Gräfte am Jakob-Nötten-Wall hier mit eingefügt. Die Bilder sind im August 2018 entstanden.

Habt Spass!

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Maximale Personenzahl: 10 Personen
Dauer: ca. 75 Minuten
Preis: 70 Euro

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